Pendeluhren, eine Herausforderung wenn es um die Ganggenauigkeit geht
Heute arbeitet eigentlich jede Uhr mit einem Quarzuhrwerk, was eine sehr hohe Genauigkeit bei geringen Kosten ermöglicht. Früher wurden Pendel für die Zeitmessung genutzt. Dabei machte man sich zu Nutze, dass ein Pendel in einer bestimmten Länge eine festgelegte Zeit für eine Schwingung benötigt. Nachteil der alten Pendeluhren war, dass sie eben nicht genau liefen, denn die Schwerkraft auf der Erde ändert sich bei den Höhenunterschieden.

Heutige Pendeluhren haben das Pendel meist nur zur Zierde. Es wird mechanisch angetrieben und soll der Uhr nur ein nostalgisches Äußeres verleihen. Das Uhrwerk ist dennoch auf Quarz aufgebaut. Die Uhren laufen also sehr genau und versprühen trotzdem den Charme alter Pendeluhren. Das Design ist sehr unterschiedlich. Es gibt moderne Pendeluhren, die dem modernen Geschmack entsprechen. Sie haben klare Formen und harte Kanten oder muten teilweise auch organisch an. Natürlich gibt es auch Repliken alter Pendeluhren, wie sie noch vor Hundert Jahren benutzt wurden.

Ebenso beliebt wie die normalen Pendeluhren sind die Drehpendeluhren, die man heute ebenfalls noch in den Uhrenläden findet. Sie kennt sicher jeder. Es handelt sich dabei um Pendeluhren, die unter einem Glaskolben stehen. Die heute angebotenen Modelle sind natürlich ebenfalls quarzbetrieben und die Pendel sind nur elektrisch angetriebene Imitate.

Die Kinderuhren, die wir kennen, bei denen eine kleine Katze oder ein Hund mit den Augen hin und her wackelt, zählen darüber hinaus auch zu den Pendeluhren. Sie werden auch Augenwender genannt. Früher wurde die Augenbewegung tatsächlich noch durch das Pendel ausgelöst, heute ist sie, wie viele andere Uhren auch, mechanisch.